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Jakob Lorber, geb. 1800 in Untersteiern hörte am 15.3.1840 eine Stimme, die ihm gebot, aufzuschreiben. Und er schrieb auf, und schrieb und schrieb.Danke

copyright by Elisabeth Steffen Ffm Schopenhauerstr. 27
Denn es gehört schon viel dazu, daß die Kinder ihr Leben aus Liebe zu ihren Eltern aufs Spiel setzen, im Gegenteil haben sie es lieber, so die Eltern für sie auf Leben und Tod kämpfen.

[05] Alsonach erscheint die Eigenliebe der Kinder gegenüber der Liebe zu ihren Eltern nicht selten bei weitem mächtiger.

Aber wir sehen andererseits, daß die Kinder der Menschen für andere Vorteile häufig ihr Leben beinahe verachtend aufs Spiel setzen.

Der eine segelt in stürmischen Nächten über den Ozean, ein anderer stellt sich vor die feuernde Front der feindlichen Armee, ein dritter begibt sich nicht selten in lockere Abgründe der Erde, um sich da metallene Schätze zu holen.

Und so sehen wir, daß diese äußeren weltlich-ernsten Maßstäbe menschlicher Liebe sicher kräftiger sind und eine allgemeinere Geltung haben als die Liebe der Kinder zu ihren Eltern und die Liebe zum eigenen Leben.

[06] Aber was nützen alle diese Maßstäbe, wenn weit über sie hinaus die Liebe zu Gott auf einer solchen Potenz stehen soll, gegen die alle anderen Liebemaßstäbe ins reine Nichts zurücksinken sollen?

Sehet, meine lieben Freunde und Brüder, unser Einwender hat uns scharf angegriffen, und wir werden uns recht kräftig auf die Beine stellen müssen, um gegen den Einwender das Übergewicht zu gewinnen.

[07] Aber ich sehe soeben wieder einen sehr ernstlich aussehenden Gegenkämpfer.

Dieser tritt seines Sieges ganz sicher auf und spricht:

Oh, mit diesem Einwender werden wir bald fertig werden, denn der Herr hat uns ja selbst den ausdrücklichen Maßstab gegeben, wie man Gott lieben soll.

Ich brauche daher nichts anderes zu sagen, als was der Herr Selbst gesagt hat, nämlich:

“Wer Meine Gebote hält, der ist es, der Mich liebt”.

 – Das ist somit der eigentliche Maßstab, wie man Gott lieben soll.

[08] Wenn der Einwender genug scharfe und starke Zähne hat, so soll er noch versuchen, irgendeine andere unübertreffliche Liebeswaage aufzustellen.

Gut, sage ich, der Einwender ist noch zur Seite und macht Miene, diesen Einwurf ein wenig zu zerbeißen.

Wir wollen ihn daher anhören und sehen, was er alles vorbringen wird.

Er spricht:

[09] Gut, mein lieber, freundlicher Gegner!

In der Aufstellung deiner Einwendung hast du mir gegenüber zum Maßstabe der höchsten Liebe zu Gott nicht viel mehr bewiesen als ein ziemlich gutes Gedächtnis, dem du so manche Texte aus der hl. Schrift zu danken hast.

Aber siehe, wer aus all den Texten einen lebendigen Nutzen ziehen will, der muß nicht nur wissen, wie sie lauten, sondern er muß in sich lebendig verstehen, was sie sagen wollen.

[10] Was würdest du denn sagen, so ich dir eben aus dem Munde des Herrn Selbst gesprochen nicht nur einen, sondern mehrere Gegensätze dazu aufstellen würde, laut denen der Herr Selbst die Liebe aus der Erfüllung des Gesetzes als nicht genügend darstellt?

Du machst zwar jetzt ein Gesicht, als möchtest du sagen:

Dergleichen Texte dürften in der Schrift doch wohl etwas karg ausgestreut sein.

Ich aber erwidere dir:

Lieber Freund, durchaus nicht.

Höre mich nur an, ich will dir gleich mit einem halben Dutzend, so du es willst, aufwarten.

[11] Ist dir das Gespräch des Herrn mit dem reichen Jünglinge bekannt?

Fragt nicht dieser:

“Meister, was soll ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?”

Was antwortet ihm da der Herr?

Du sprichst triumphierend:

Der Herr spricht:

“Halte die Gebote und liebe Gott, so wirst du leben!”

Gut, sage ich, was spricht aber der Jüngling?

Er spricht:

“Meister, das habe ich von meiner Kindheit an gehalten”.

[12] Das ist alles richtig.

Warum aber, frage ich, hat der Jüngling diese Antwort dem Herrn gegeben?

Er wollte Ihm dadurch sagen:

Trotzdem ich das alles von meiner Kindheit an gehalten habe, verspüre ich dennoch nichts von dem wunderbaren ewigen Leben in mir.

[13] Warum erklärt der Herr nun darauf dem Jünglinge die Haltung der Gebote zur Erreichung des ewigen Lebens nicht als genügend, sondern macht sogleich einen sehr gewaltigen Zusatz, indem Er spricht:

“So verkaufe alle deine Güter, verteile sie unter die Armen und folge Mir nach!”

[14] Frage, wenn der Herr also Selbst einen solchen Zusatz macht, genügen da als höchste Liebe zu Gott die beobachteten Gesetze?

Siehe, da hat es schon einen Haken, gehen wir aber weiter!

[15] Was spricht einmal der Herr zu Seinen Aposteln und Jüngern, als Er ihnen die zu erfüllenden Pflichten vorstellt und anpreist?

Er spricht nichts anderes als bloß die einfachen, sehr bedeutungsvollen Worte:

“Wenn ihr aber alles getan habt, da bekennet, daß ihr faule und unnütze Knechte seid”.

[16] Ich frage dich nun:

Erklärt hier der Herr die Haltung der Gebote als genügend, indem Er doch offenbar erklärt, daß ein jeder das Gesetz vollkommen erfüllende Mensch sich als völlig unnütz betrachten solle?

Siehe, da wäre der zweite schon etwas gewaltigere Haken.

Aber nur weiter!

[17] Kennst du das Gleichnis von dem Pharisäer und Zöllner im Tempel?

Der Pharisäer gibt sich frohen Gewissens vor dem Heiligtume selbst das treue Zeugnis, daß er, wie gar viele nicht, das Gesetz Mosis in seinem ganzen Umfange allezeit genauest, also vollkommen buchstäblich erfüllt habe.

Der arme Zöllner rückwärts in einem Winkel des Tempels aber gibt durch seine ungemein demütige Stellung jedem Beobachter getreu zu erkennen, daß er eben mit der Haltung des Mosaischen Gesetzes nicht gar viel muß zu schaffen gehabt haben, denn seiner Sünden gar wohl inne, getraut er sich nicht einmal zum Heiligtume Gottes hinaufzublicken, sondern bekennt selbst seine Wertlosigkeit vor Gott und bittet Ihn um Gnade und Erbarmen.

[18] Da möchte ich denn doch wohl wissen von dir, du mein lieber textkundiger Freund, warum, wenn das Gesetz genügt, der Herr hier den das ganze Gesetz streng beobachtenden Pharisäer als ungerechtfertigt und den armen sündigen Zöllner als gerechtfertigt aus dem Tempel gehen läßt?

[19] Siehe, wenn man das so recht beim Lichte betrachtet, so scheint es, als hätte der Herr da mit der alleinigen Haltung des Gesetzes schon wieder Selbst einen dritten sehr bedeutenden Haken gemacht.

Du zuckst nun schon mit den Achseln und weißt nicht mehr, wie du daran bist.

Mache dir aber nichts daraus, es soll schon noch besser kommen!

Also nur weiter.

[20] Was möchtest du denn sagen, wenn ich dir aus der Schrift, und zwar aus dem Munde des Herrn Selbst einen Text anführen möchte, laut welchem Er das ganze Gesetz indirekt als ungültig erklärt und dafür ein ganz anderes Hilfsmittel setzt, durch welches Er Selbst einzig und allein die Gewinnung des ewigen Lebens verbürgt?

[21] Du sprichst nun:

Guter Freund, diesen Text möchte ich auch hören.

Sollst ihn gleich haben, mein lieber Freund!

Was spricht einmal der Herr, als Er ein Kind am Wege fand, es aufnahm, herzte und kosete?

Er spricht:

“So ihr nicht werdet wie dieses Kind, so werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen!”

[22] Frage:

Hat dieses Kind, das noch kaum einige Worte zu lallen imstande war, die Gesetze Mosis je studiert und dann sein Leben streng darnach gerichtet?

Auf der ganzen Welt gibt es sicher keinen so dummen Menschen, der so etwas behaupten könnte.

Frage demnach:

Wie konnte der Herr hier als höchstes Motiv zur Gewinnung des ewigen Lebens ein Kind bezeichnen, das mit dem ganzen Gesetze Mosis noch nie ein Jota zu tun hatte?

Freund, ich sage hier nichts weiter als:

So es dir beliebt, so mache mir darüber eine einwendliche Erörterung.

Du schweigst.

So ersehe ich, daß du mit deiner Aufstellung dich bei diesem vierten Haken schon ziemlich tief in den Hintergrund zurückgezogen hast. –

101. Kapitel

 Worin besteht die Liebe zu Gott?

[01] Du hast in diesen vier Punkten gesehen, daß der Herr einesteils die alleinige Haltung des Gesetzes zur Erlangung des eigentlichen ewigen Lebens nicht als hinreichend darstellt und in dem vierten Punkte dasselbe sogar indirekt aufhebt.

[02] Was möchtest du aber sagen, so ich dir ein paar Punkte anführen möchte, wo der Herr sich über die Haltung des Gesetzes sogar tadelnd ausspricht?

Du sagst hier:

Das wird wohl nicht möglich sein!

Dafür kann ich dir sogleich nicht nur mit einem, sondern, so du es willst, mit mehreren Beispielen aufwarten.

 Höre!

[03] Jeder, der das Mosaische Gesetz in seinem Umfange nur einigermaßen durchblättert hat, dem muß es bekannt sein, wie sehr Moses die Gastfreundschaft dem jüdischen Volke anbefohlen hat.

Wer sich gegen die Gastfreundschaft versündigte, war vor Gott und vor den Menschen für strafwürdig erklärt.

Das Gesetz der Gastfreundschaft ward dem jüdischen Volke, welches sehr zur Habsucht geneigt war, um so mehr eingeschärft, um dieses Volk dadurch vor der Eigenliebe und Habsucht zu verwahren und es zur Nächstenliebe zu leiten.

[04] Gesetz war es daher, einen fremden Gast, besonders wenn er der jüdischen Nation angehörte, mit aller Aufmerksamkeit zu empfangen und zu bedienen; und dieses Gesetz rührte von Gott her, denn Gott, und nicht Moses, war der Gesetzgeber.

[05] Als aber eben derselbe Herr, der einst durch Moses die Gesetze gegeben hatte, zu Bethania in das Haus des Lazarus kommt, da ist Martha gesetzesbeflissenst und bietet alle ihre Kräfte auf, um diesen allerwürdigsten Gast gebührendst zu bedienen.

Maria, ihre Schwester, vergißt vor lauter Freude über den erhabenen Gast des Gesetzes, setzt sich untätig zu Seinen Füßen hin und hört mit der größten Aufmerksamkeit die Erzählungen und Gleichnisse des Herrn an.

Martha, über ihrer Schwester Untätigkeit und Gesetzesvergessenheit bei dieser Gelegenheit ein wenig erregt, wendet sich selbst eifrig zum Herrn und spricht:

“Herr! ich habe so viel zu tun, beheiße Du doch meine Schwester, daß sie mir ein wenig helfe!”

– Oder noch deutlicher gesprochen: Herr, Du Gründer des Mosaischen Gesetzes, erinnere doch meine Schwester an die Haltung desselben.

[06] Was spricht aber der Herr hier?

“Martha, Martha!”
spricht Er,
“du machst dir viel zu schaffen um Weltliches!
Maria aber hat sich den besseren Teil erwählt,
welcher ewig nimmer wird von ihr genommen werden.”

[07] Sage du mir nun, mein lieber Freund, ob das nicht ein offenbarer Tadel vom Herrn gegen die gar emsige und genaue Haltung des Gesetzes ist, wie im Gegenteil eine außerordentliche Belobung derjenigen Person, die sich gewisserart um das ganze Gesetz nicht kümmert, sondern nur durch ihre Handlungsweise also spricht (Maria):

[08] Herr, so ich nur Dich habe, da ist mir die ganze Welt um den schlechtesten Stater feil! –

Zeigt hier der Herr nicht wieder, daß die alleinige Haltung des Gesetzes niemandem den bessern, ja besten Teil gibt, der ewig nimmer von ihm genommen wird?

Siehe, das ist demnach ein fünfter Haken.

Aber nur weiter!

[09] Was spricht der Herr Selbst bei Moses, und zwar im dritten Gebot:

“Du sollst den Sabbat heiligen!”?

Frage, was tut aber der Herr Selbst im Angesichte Seiner buchstäblichen Erfüller des Gesetzes?

Siehe, Er geht her und entheiligt Selbst den Sabbat, offenbar nach dem Buchstabensinne des Gesetzes, und erlaubt sogar Seinen Jüngern, an einem Sabbat Ähren zu lesen und sich mit den Körnern zu sättigen.

Wie gefällt dir diese Haltung des Gesetzes Mosis, wo der Herr Selbst nicht nur allein für Sich, sondern zum größten Ärgernisse der buchstäblichen Gesetzeserfüller den ganzen Sabbat sozusagen über den Haufen wirft?

Du wirst sagen, das konnte der Herr ja wohl tun, denn Er ist auch ein Herr des Sabbates.

[10] Gut, aber ich frage:

Wußten die sich ärgernden Pharisäer, daß des Zimmermanns Sohn ein Herr des Sabbats ist?

– Du meinst, sie hätten solches an Seinen Wunderwerken erkennen sollen.

Da aber sage ich:

Bei diesem Volke waren Wunderwerke nicht hinreichend, um die vollkommene Göttlichkeit in Christo zu erkennen, denn Wunderwerke haben alle Propheten gewirkt zu allen Zeiten, die echten wie auch mitunter die falschen.

Man kann also das nicht voraussetzen, daß die Wunder Christi die Pharisäer von Seiner Göttlichkeit und Herrlichkeit hätten überzeugen sollen.

[11] Alle Propheten aber bis auf Ihn haben den Sabbat geheiligt, Er allein warf ihn über den Haufen.

Mußte das nicht den Buchstabenerfüllern ein Ärgernis sein?

Allerdings, und dennoch ließ der Herr nicht mit Sich handeln.

[12] Was geht aber aus dem hervor?

Nichts anderes, als daß der Herr die Haltung des Gebotes allein für sich betrachtet ganz unten ansetzt.

Warum?

Ein kleines Gleichnis aus deiner eigenen Sphäre wie aus der Sphäre eines jeden Menschen, der je in der Welt gelebt hat, soll dir die Antwort bringen:

[13] Ein Vater hat zwei Kinder.

Er hat diesen Kindern seinen Willen wie gesetzlich bekanntgegeben.

Einen Acker und Weingarten zeigte er ihnen und sprach:

Ihr seid kräftig geworden, und so verlange ich von euch, daß ihr für mich nun den Weingarten und den Acker fleißig bearbeitet.

Aus eurem Fleiße werde ich erkennen, welcher von euch beiden mich am meisten liebt.

Nun, das ist das Gesetz, laut welchem natürlich demjenigen Sohne, der den Vater am meisten liebt, des Vaters Herrlichkeit zuteil wird.

[14] Was tun aber die beiden Söhne?

Der eine nimmt den Spaten und sticht den ganzen Tag fleißig die Erde um und bestellt den Acker und den Weingarten.

Der andere läßt sich bei der Arbeit mehr, wie man zu sagen pflegt, gut geschehen.

Warum?

Er spricht:

Wenn ich auf dem Acker oder in dem Weingarten bin, da muß ich stets meinen lieben Vater entbehren, zudem bin ich nicht so herrlichkeitssüchtig wie mein Bruder.

Habe ich nur meinen lieben Vater, kann ich nur um Ihn sein, der meinem Herzen alles ist, da frage ich wenig um eine oder die andere Zuteilung einer Herrlichkeit.

[15] Der Vater sagt diesem zweiten Sohne auch dann und wann:

Aber siehe, wie dein Bruder fleißig arbeitet und sucht sich meine Liebe zu verdienen.

Der Sohn aber spricht:

O lieber Vater!

Wenn ich am Felde bin, da bin ich dir fern, und mein Herz läßt mich nicht ruhen, sondern spricht immer laut zu mir:

Die Liebe wohnt nicht in der Hand, sondern im Herzen, daher will sie auch nicht mit der Hand, sondern mit dem Herzen verdient sein!

Gib Du, Vater, meinem Bruder, der so emsig arbeitet, den Acker und den Weingarten.

Ich aber bin von dir hinreichend beteilt, wenn du mir nur erlaubst, daß ich dich nach meiner Herzenslust allezeit lieben darf, wie ich dich lieben will und muß, weil du mein Vater, mein Alles bist.

[16] Was wird nun da wohl der Vater sagen, und das aus dem innersten Grunde seines Herzens?

Sicher nichts anderes als:

[17] Ja, du mein geliebtester Sohn, dein Herz hat dir das meinige enthüllt; das Gesetz ist nur eine Prüfung.

Aber mein Sohn, die Liebe steckt nicht im Gesetze, denn jeder, der das Gesetz allein hält, hält dasselbe aus Eigenliebe, um sich dadurch mit seiner Tatkraft Meine Liebe und Meine Herrlichkeit zu verdienen.

Der aber also das Gesetz hält, der ist noch fern von Meiner Liebe, denn seine Liebe hängt nicht an Mir, sondern am Lohne.

[18] Du aber hast dich umgekehrt, hast das Gesetz zwar nicht verschmäht, weil es dein Vater gegeben hat, aber du hast dich erhoben über das Gesetz, und deine Liebe führte dich über demselben zu deinem Vater zurück.

Also soll denn auch dein Bruder den Acker und den Weingarten überkommen und in meine Herrlichkeit treten; du aber, mein geliebtester Sohn, sollst haben, was du gesucht hast, nämlich den Vater Selbst und alle Seine Liebe!

[19] Ich meine, mein lieber Freund, aus diesem Gleichnisse wird es etwa doch handgreiflich klar sein, was da mehr ist, die allein trockene Gesetzhaltung oder deren Übergehung und das Ergreifen der alleinigen Liebe.

[20] Sollte dir die Sache noch nicht völlig klar sein, da frage ich dich:

So du Gelegenheit hättest, dir aus zwei Jungfrauen eine Braut zu wählen, von denen du zwar überzeugt wärest, daß dich beide lieben, aber noch nicht dessen völlig gewiß, welche dich am meisten liebt.

Würdest du nicht sehr wünschen, zu erfahren, welche dich am meisten liebt, um sonach die dich am meisten Liebende zu wählen?

Du sprichst:

Das ist ganz klar; aber wie es anstellen, um das zu erfahren?

Das wollen wir sogleich haben.

[21] Siehe, zu der ersten kommst du hin.

Sie ist emsig und tätig.

Aus Liebe zu dir weiß sie sich aus lauter Arbeit nicht aus, und zwar aus lauter Arbeit für dich, denn sie macht für dich Hemden, Strümpfe, Nachtleibchen und noch mehr dergleichen Kleidungsstücke.

Sie hat damit so vollauf zu tun, daß sie nicht selten aus lauter Arbeit kaum gewahr wird, wenn du zu ihr kommst.

Siehe, das ist die erste. –

Die zweite arbeitet sehr lässig.

Sie arbeitet zwar auch für dich, aber ihr Herz ist zu sehr mit dir beschäftigt, als daß sie ihre Aufmerksamkeit der Arbeit spenden könnte.

Besuchst du sie, und sie erblickt dich von weitem zu ihr kommend, da ist von einer Arbeit keine Rede mehr; denn da kennt sie nichts Höheres, nichts Verdienstlicheres als dich allein!

Du allein bist ihr alles in allem, für dich gibt sie alle Welt!

Sage mir, welche der beiden wirst du dir wählen?

[22] Du sprichst:

Lieber Freund!

Um eine ganze Trillion ist mir die zweite lieber, denn was liegt mir an den paar Hemden und Strümpfen?

Offenbar ist hier ersichtlich, daß mich die erste ja nur dadurch zu verdienen sucht, daß sie von mir die Anerkennung ihres Verdienstes erzwingen will.

Die andere aber sucht mich zu erlieben.

Sie ist über alle Verdienstlichkeit hinaus und kennt nichts Höheres als mich und meine Liebe.

Diese würde ich auch zu meinem Weibe nehmen.

[23] Gut, sage ich dir, mein lieber Freund, siehst du hier nicht deutlich das Wesen der Martha und der Maria?

Siehst du, was der Herr zu der gesetzesbeschäftigten Martha spricht und was zu der müßigen Maria?

[24] Aus dem aber kannst du auch ersehen, was der Herr über das Gesetz hinaus von jedem Menschen verlangt, und zugleich handgreiflich zu erkennen gibt, worin die Liebe des Menschen zu Gott besteht.


 Aus eben dem Grunde verflucht der Herr sogar, erregt in Seinem Herzen, die Buchstabenerfüller des Gesetzes (die Pharisäer und Schriftgelehrten nämlich), lobt den sündigen Zöllner und macht den Dieben, Hurern und Ehebrechern das Himmelreich eher zugänglich als den trockenen Buchstabendreschern.

[25] Daher frage ich, der Einwender, nun mit vollstem Rechte noch einmal, nach welchem Maßstabe man Gott über alles lieben soll?

Habe ich den Maßstab, dann habe ich alles, habe ich aber den Maßstab nicht, dann liebe ich wie einer, der nicht weiß, was die Liebe ist.

Daher noch einmal die Frage:

[26] Wie soll man Gott über alles lieben? –

Und ich, Johannes, sage:

Gott über alles lieben heißt:

[27] Gott über alles Gesetz hinaus lieben! –

Wie das, soll die Folge zeigen. –

102. Kapitel

Wie man Gott über alles liebt.

[01] Um aber gründlich zu erfahren und einzusehen, wie man Gott über das Gesetz hinaus lieben soll, muß man wissen, daß das Gesetz an und für sich nichts anderes als der trockene Weg zur eigentlichen Liebe Gottes ist.

[02] Wer Gott in seinem Herzen zu lieben anfängt, der hat den Weg schon zurückgelegt; wer aber Gott nur durch die Haltung des Gesetzes liebt, der ist mit seiner Liebe noch immer ein Reisender auf dem Wege, allda keine Früchte wachsen und nicht selten Räuber und Diebe des Wanderers harren.

[03]
Wer aber Gott rein liebt, der liebt Ihn schon über alles!

Denn Gott über alles lieben heißt ja:
Gott über alles Gesetz hinaus lieben.

Wer draußen am Wege ist, der muß fortwährend Schritt um Schritt weiterschreiten, um so auf die mühevollste Weise das vorgesteckte Ziel zu erreichen.

Wer aber Gott alsogleich liebt, der überspringt den ganzen Weg, also das ganze Gesetz, und er liebt sogestalt Gott über alles.

[04] Man dürfte hier vielleicht sagen:

Das klingt sonderbar, denn nach unseren Begriffen heißt “Gott über alles lieben”:

Gott mehr lieben als alles in der Welt.

– Gut, sage ich und frage aber zugleich:

Welchen Maßstab hat aber der Mensch dafür, um solch eine Liebe zu bemessen?

Der Einwender hat diese Maßstäbe der für den Menschen höchst möglichen Liebe auf der Welt deutlich genug auseinandergesetzt und gezeigt, daß der Mensch auf diese Weise für die Über-alles-Liebe zu Gott durchaus keinen Maßstab hat.

[05] Ich aber sage:

Ist durch das gegebene Gesetz nicht alles dargetan, wie sich der Mensch in seiner Begierde zu den weltlichen Dingen zu verhalten hat?

Im Gesetze sind sonach alle Dinge dargestellt, und daneben für die Liebe des Menschen die gerechte Beschränkung gegeben, nach der sich ein jeder Mensch zu den weltlichen Dingen zu verhalten hat.

[06] Wenn aber nun jemand Gott über das Gesetz hinaus liebt, der liebt Ihn sicher auch über alle weltlichen Dinge hinaus, weil, wie gesagt, eben durch das Gesetz die Benutzung der weltlichen Dinge und das Verhalten zu denselben nach der göttlichen Ordnung dargestellt wird.

Ein kurzer Nachtrag in vergleichender Stellung wird die ganze Sache sonnenklar machen.

[07] Der Herr spricht zum reichen Jünglinge:

“Verkaufe alles, teile es unter die Armen, und folge Mir!”

– Was heißt das?

Mit anderen Worten nichts anderes als:

So du, Jüngling, das Gesetz beobachtet hast, so erhebe dich nun über dasselbe, gib der Welt alle Gesetze und alle ihre Dinge zurück, und du bleibe bei Mir, so hast du das Leben!

[08] Wer wird hier nicht erkennen, was Gott über das Gesetz hinaus lieben heißt?

[09] Weiter spricht der Herr zu den Jüngern:

“So ihr nicht werdet wie dies Kindlein, so werdet ihr nicht in das Reich Gottes eingehen.”

Was will denn das sagen?

Nichts anderes als:

[10] So ihr nicht wie dieses Kindlein, alles in der Welt nicht achtend, weder das Gesetz, noch die Dinge der Welt, zu Mir kommet und Mich wie dieses Kind mit aller Liebe ergreifet, so werdet ihr nicht in das Reich Gottes eingehen!

Warum denn nicht?

Weil der Herr Selbst wieder spricht:

“Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!”

Wer also zu Mir, der Ich vollkommen eins bin mit dem Vater, kommen will, der muß durch Mich in den Stall oder das Reich Gottes eingehen.

[11] Solange sonach jemand nicht den Herrn Selbst ergreift, so lange kann er nicht zu Ihm kommen, und wenn er gleich wie ein Fels tausend Gesetze unveränderlich beobachtet hätte.

Denn wer am Wege noch ist, der ist noch nicht beim Herrn, wer aber beim Herrn ist, was sollte der noch mit dem Wege zu schaffen haben?

[12] Aber hier unter euch gibt es Toren, und das zu vielen Hunderttausenden, die den Weg viel höher halten als den Herrn.

Und wenn sie schon beim Herrn sind, so kehren sie wieder um und entfernen sich von Ihm, um nur am elenden Wege zu sein!

Solche haben mehr Freude an der Knechtschaft, an der Sklaverei, an dem harten Joche als an dem Herrn, der jeden Menschen frei macht.

Sein Joch ist überaus leicht und sanft Seine Bürde.

Leicht das Joch, auf daß es im Zuge des Lebens nicht drücke am Nacken der Liebe zum Herrn und gar sanft die Bürde, welche ist das alleinige Gesetz der Liebe!

– Weiter sehen wir ein Beispiel.

[13] Der gerechte Pharisäer lobt sich selbst am Wege; aber der Zöllner findet den ganzen Weg überaus beschwerlich.

Denn nimmer vermag er dessen Ziel zu überschauen.

Er beugt sich daher zutiefst vor dem Herrn in seinem Herzen, erkennt seine Schwäche und Unfähigkeit, den Weg genau zu gehen.

Dafür aber erfaßt er Gott den Herrn mit seinem Herzen und macht dadurch einen Riesensprung über den ganzen beschwerlichen Weg und erreicht dadurch sein Ziel!

[14] Wer wird hier nicht mit den Händen greifen, was “den Herrn über alles lieben” heißt? –

Also gehen wir weiter.

Die Martha ist am Wege, die Maria am Ziele!

Hier braucht man kaum mehr darüber zu sagen, denn zu klar und deutlich zeigt sich hier, was “den Herrn über alles lieben” heißt.

[15] Wollen wir aber die Sache zum Überflusse noch klarer haben, da betrachten wir noch die Szene, wo der Herr den Petrus dreimal fragt, ob er Ihn liebe?

– Warum fragt Er ihn denn dreimal?

Denn der Herr wußte ja ohnehin, daß Ihn Petrus lieb hatte, und wußte auch, daß Ihm Petrus die drei gleichen Fragen alle mit demselben Herzen und demselben Munde gleichbedeutend beantworten wird.

Das wußte der Herr.

Nicht darum auch hat Er diese Frage an den Petrus gestellt, sondern darum, daß der Petrus bekennen sollte, daß er frei ist und den Herrn über alles Gesetz hinaus liebe.

Und so bedeutet die erste Frage:

“Petrus, liebst du Mich?”

– Petrus, hast du Mich gefunden auf dem Wege?

– Solches bejaht Petrus, und der Herr spricht:

“Weide Meine Schafe”,

das heißt:

Lehre auch die Brüder Mich also finden!

– Die zweite Frage:
Petrus, liebst du Mich?

 heißt:
 
Petrus, bist du bei Mir, bist du an der Türe?

– Der Petrus bejaht solches, und der Herr spricht:

“Also weide Meine Schafe!”
oder:

Also bringe auch die Brüder, daß sie bei Mir seien an der Türe zum Leben!

– Und zum dritten Male fragt der Herr den Petrus:

“Liebst du Mich?”

Das heißt so viel als:

Petrus, bist du über alles Gesetz hinaus? Bist du in Mir wie Ich in dir?

– Ängstlich bejaht Petrus solches, und der Herr spricht abermals:

“Also weide Meine Schafe und folge Mir!”

Das heißt so viel als:

Also bringe du auch die Brüder, daß sie in Mir seien und in Meiner Ordnung und Liebe wohnen gleich wie du.

[16] Denn dem Herrn folgen heißt:

in der Liebe des Herrn wohnen.

Ich meine, mehr noch zu sagen, was Gott über alles lieben heißt, wäre überflüssig.

Und da wir nun solches wissen und das Licht des Lichtes erkannt haben, so wollen wir uns sogleich in den zwölften und letzten Saal begeben.

103. Kapitel
– Zwölfter Saal –
12. Gebot:
Die Nächstenliebe.

[01] Wir sind darin und erblicken hier in der Mitte dieses großen und prachtvollen Saales ebenfalls wieder eine Sonnentafel und in deren Mitte mit rotleuchtender Schrift geschrieben:

“Dies ist dem ersten gleich, daß du deinen Nächsten liebest wie dich selbst; darinnen ist das Gesetz und die Propheten.”

– Da dürfte sogleich jemand aufstehen und sagen:

Wie soll das zu verstehen sein: den Nächsten wie sich selbst lieben?

Die Sichselbst- oder Eigenliebe ist ein Laster, somit kann die gleichförmige Nächstenliebe doch auch nichts anderes als ein Laster sein, indem die Nächstenliebe auf diese Weise die Selbst- oder Eigenliebe ja offenbar als Grund aufstellt.

Will ich als ein tugendhafter Mensch leben, so darf ich mich nicht selbst lieben.

Wenn ich mich aber nicht selbst lieben darf, so darf ich ja auch den Nächsten nicht lieben, indem das Liebeverhältnis zum Nächsten dem Eigenliebeverhältnisse als vollkommen gleichlautend entsprechen soll.

Demnach hieße ja “den Nächsten wie sich selbst lieben” den Nächsten gar nicht lieben, weil man sich selbst auch nicht lieben soll.

[02] Sehet, das wäre schon so ein gewöhnlicher Einwurf, dem zu begegnen freilich nicht gar zu schwer fallen dürfte.

Indem eines jeden Menschen Eigenliebe so viel als sein eigenes Leben selbst ausmacht, so versteht sich in diesem Grade die natürliche Eigenliebe von selbst, denn keine Eigenliebe haben, hieße so viel als kein Leben haben!

[03] Es handelt sich hier demnach darum, den Unterschied zwischen der gerechten und ungerechten Eigenliebe zu erkennen.

[04] “Gerecht” ist die Eigenliebe, wenn sie nach den Dingen der Welt kein größeres Verlangen hat, als was ihr das rechte Maß der göttlichen Ordnung zugeteilt hat, welches Maß in dem siebenten, neunten und zehnten Gebote hinreichend gezeigt wurde.

Verlangt die Eigenliebe über dieses Maß hinaus, so überschreitet sie die bestimmten Grenzen der göttlichen Ordnung und ist beim ersten Übertritte schon als Sünde zu betrachten.

Nach diesem Maßstabe ist demnach auch die Nächstenliebe einzuteilen; denn so jemand einen Bruder oder eine Schwester über dieses Maß hinaus liebt, so treibt er mit seinem Bruder oder mit seiner Schwester Abgötterei und macht ihn dadurch nicht besser, sondern schlechter.

[05] Früchte solcher übermäßigen Nächstenliebe sind zumeist alle die heutigen und allzeitigen Beherrscher der Völker.

Wieso denn?

– Irgendein Volk hat einen aus seiner Mitte wegen seiner mehr glänzenden Talente über das gerechte Maß hinaus geliebt, machte ihn zum Herrscher über sich und mußte es sich hernach gefallen lassen, von ihm oder von seinen Nachkommen für diese Untugend empfindlich gestraft zu werden.

[06] Man wird hier sagen:

Aber Könige und Fürsten müssen ja doch sein, um die Völker zu leiten, und sie seien von Gott Selbst eingesetzt.

– Ich will dagegen nicht gerade verneinend auftreten, aber die Sache beleuchten, wie sie ist und wie sie sein sollte, will ich hier bei dieser Gelegenheit.

[07] Was spricht der Herr zum israelitischen Volke, als es einen König verlangte?

Nichts anderes als:

“Zu allen Sünden, die dieses Volk vor Mir begangen hat, hat es auch die größte hinzugefügt, daß es, mit Meiner Leitung unzufrieden, einen König verlangt”.

– Aus diesem Satze läßt sich, meine ich, hinreichend erschauen, daß die Könige von Gott aus dem Volke nicht als Segen, sondern als ein Gericht gegeben werden.

[08] Frage:

Sind Könige notwendig an der Seite Gottes zur Leitung der Menschheit?

Diese Frage kann mit derselben Antwort beantwortet werden wie eine andere Frage, welche also lautet:

Hat der Herr bei der Erschaffung der Welt und bei der Erschaffung des Menschen irgendeines Helfers vonnöten gehabt?

[09] Frage weiter:

Welche Könige und Fürsten, zu jeder Zeit wie gegenwärtig helfen dem Herrn, die Welten in ihrer Ordnung zu erhalten und sie auf ihren Bahnen zu führen?

Welchen Herzog braucht Er für die Winde, welchen Fürsten für die Ausspendung des Lichtes und welchen König zur Überwachung des unendlichen Welten- und Sonnenraumes?

Vermag aber der Herr ohne menschlich fürstliche und königliche Beihilfe den Orion zu gürten, dem Großen Hunde seine Nahrung zu reichen und das große Welten- und Sonnenvolk in unverrücktester Ordnung zu erhalten, sollte Er da wohl vonnöten haben, bei den Menschen dieser Erde Könige und Fürsten einzusetzen, die Ihm in seinem Geschäfte helfen sollten?

[10] Gehen wir auf die Urgeschichte eines jeden Volkes zurück, und wir werden finden, daß ein jedes Volk uranfänglich eine rein theokratische Verfassung hatte, das heißt, sie hatten keinen andern Herrn über sich als Gott allein.

Erst mit der Zeit, als hie und da Völker mit der höchst freien und liberalsten Regierung Gottes unzufrieden wurden, weil es ihnen unter solcher zu gut ging, da fingen sie an, sich gegenseitig übermäßig zu lieben.

Und gewöhnlich ward irgendein Mensch besonderer Talente halber der allgemeinen Liebe zum Preise.

Man verlangte ihn zum Führer.

Aber beim Führer blieb es nicht, denn der Führer mußte Gesetze geben, die Gesetze mußten sanktioniert werden, und so ward aus dem Führer ein Herr, ein Gebieter, ein Patriarch, dann ein Fürst, ein König und ein Kaiser.

[11] Also sind Kaiser, Könige und Fürsten von Gott aus nie erwählt worden, sondern nur bestätigt zum Gerichte für diejenigen Menschen, die zufolge ihres freien Willens solche Kaiser, Könige und Fürsten aus ihrer Mitte erwählt hatten und ihnen alle Gewalt über sich eingeräumt haben.

[12] Ich meine, es wird diese Beleuchtung hinreichen, um einzusehen, daß jedes Übermaß sowohl der Eigen- als der Nächstenliebe vor Gott ein Greuel ist.

[13] Den Nächsten sonach wie sich selbst lieben heißt:

den Nächsten in der gegebenen göttlichen Ordnung lieben, also in jenem gerechten Maße, welches von Gott aus einem jeden Menschen von Urbeginn an zugeteilt ist.

Wer solches noch nicht gründlich einsehen möchte, dem will ich noch ein paar Beispiele hinzufügen, aus denen er klar ersehen kann, welche Folgen das eine wie das andere Übermaß mit sich bringt.

[14] Nehmen wir an, in irgendeinem Dorfe lebt ein Millionär.

Wird dieser das Dorf beglücken, oder wird er es ins Unglück stürzen?

Wir wollen sehen.

Der Millionär sieht, daß es mit den öffentlichen Geldbanken schwankt; was tut er?

Er verkauft seine Obligationen und kauft dafür Realitäten, Güter.

Die Herrschaft, zu der er früher nur ein Untertan war, befindet sich wie gewöhnlich in großen Geldnöten.

Unser Millionär wird angegangen, der Herrschaft Kapitalien zu leihen.

Er tut es gegen gute Prozente und auf die sichere Hypothek der Herrschaft selbst.

Seine Nachbarn, die anderen Dorfbewohner, brauchen auch Geld.

Er leiht es ihnen ohne Anstand auf Grundbuch-Eintrag.

Die Sache geht etliche Jahre fort.

Die Herrschaft wird immer unvermögender und die Dorfnachbarn nicht wohlhabender.

Was geschieht?

Unser Millionär packt zuerst die Herrschaft, und diese, nicht im Besitz eines Groschen Geldes mehr, muß sich auf Gnade und Ungnade ergeben, bekommt höchstens aus lauter Großmut ein Reisegeld, und unser Millionär wird Herrschaftsinhaber und zugleich Herr über seine ihm schuldenden Nachbarn.

Diese, weil sie ihm weder Kapital noch Interessen zu zahlen imstande sind, werden bald abgeschätzt und gepfändet.

[15] Hier haben wir die ganz natürliche Folge des Glückes, welches ein Millionär oder ein Besitzer des Übermaßes der Eigenliebe den Dorfbewohnern bereitet hat.

Mehr braucht man darüber nicht zu sagen.

 – Gehen wir aber auf den zweiten Fall über.

[16] Es lebt irgendwo eine überaus dürftige Familie.

Sie hat kaum so viel, um ihr tägliches Leben kümmerlichst zu fristen.

Ein überaus reicher und auch selten wohltätiger Mann lernt diese arme, aber sonst brave und schätzenswerte Familie kennen.

Er, im Besitze von mehreren Millionen, erbarmt sich dieser Familie und denkt bei sich:

Ich will diese Familie auf einmal wahrhaft zum Schlagtreffen glücklich machen.

Ich will ihr eine Herrschaft schenken und noch dazu ein ansehnliches Vermögen von einer halben Million.

Dabei will ich die Freude haben, zu sehen, wie sich die Gesichter dieser armen Familie sonderlich aufheitern werden.

– Er tut es, wie er beschlossen.

Eine ganze Woche lang werden in der Familie nichts als Freudentränen vergossen, auch dem lieben Herrgott wird manches “Gott sei Dank” entgegengesprochen.

[17] Betrachten wir diese beglückte Familie aber nur ungefähr ein Jahr später, und wir werden an ihr allen Luxus so gut entdecken, als er nur immer in den Häusern der Reichen zu Hause ist.

Diese Familie wird zugleich auch hartherziger und wird sich nun an allen jenen geheim zu rächen bemüht sein, die sie in ihrer Not nicht haben ansehen wollen.

Das “Gott sei Dank” wird verschwinden, aber dafür werden Equipage, livrierte Bediente u. dgl. m. eingeführt.

[18] Frage:

Hat dieses große Übermaß der Nächstenliebe dieser armen Familie genützt oder geschadet?

Ich meine, hier braucht man nicht viel Worte, sondern nur mit den Händen nach all dem Luxus zu greifen, und man wird es auf ein Haar finden, welchen Nutzen diese Familie fürs ewige Leben durch ein an ihr verübtes Übermaß der Nächstenliebe empfangen hat.

Aus dem aber wird ersichtlich, daß die Nächstenliebe sowie die Eigenliebe stets in den Schranken des gerechten göttlichen Ordnungsmaßes zu verbleiben hat.

[19] Wenn der Mann sein Weib über die Gebühr liebt, da wird er sie verderben. Sie wird eitel, wird sich hochschätzen und wird daraus eine sogenannte Kokette.

Der Mann wird kaum Hände genug haben, um überall hinzugreifen, daß er die Anforderungen seines Weibes befriedigt.

[20] Auch ein Bräutigam, wenn er seine Braut zu sehr liebt, wird sie dreist und am Ende untreu machen.

[21] Also ist das gerechte Maß der Liebe allenthalben vonnöten.

Dennoch aber besteht die Nächstenliebe in etwas ganz anderem, als wir bis jetzt haben kennengelernt.

– Worin aber innerer geistiger Weise die Nächstenliebe besteht, das wollen wir im Verfolge dieser Mitteilung klar erkennen lernen. –

104. Kapitel

 Worin besteht die eigentliche wahre Nächstenliebe?

[01] Um gründlich zu wissen, worin die eigentliche wahre “Nächstenliebe” besteht, muß man zuvor wissen und gründlich verstehen, wer so ganz eigentlich ein Nächster ist.

Darin liegt der Hauptknoten begraben.

Man wird sagen:

Woher sollte man das nehmen?

Denn der Herr Selbst, als der alleinige Aufsteller der Nächstenliebe, hat da nirgends nähere Bestimmungen gemacht.

Als Ihn die Schriftgelehrten fragten, wer der Nächste sei, da zeigte Er ihnen bloß in einem Gleichnisse, wer ein Nächster zum bekannten verunglückten Samaritan war, nämlich ein Samaritan selbst, der ihn in die Herberge brachte und zuvor Öl und Wein in seine Wunden goß.

[02] Aus dem aber geht hervor, daß nur unter gewissen Umständen die verunglückten Menschen “Nächste” an ihren Wohltätern haben und sind somit auch umgekehrt die “Nächsten” zu ihren Wohltätern.

Wenn es also nur unter diesen Umständen “Nächste” gibt, was für Nächste haben dann die gewöhnlichen Menschen, welche weder selbst ein Unglück zu bestehen haben, noch irgend einmal in die Lage kommen, einem Verunglückten beizuspringen?

Gibt es denn keinen allgemeineren Text, der die Nächsten näher bezeichnet?

Denn bei diesem ist nur die höchste Not und auf der andern Seite eine große Wohlhabenheit, gepaart mit einem guten Herzen, als Nächstentum einander gegenübergestellt.

[03] Wir wollen daher sehen, ob sich nicht solche ausgedehntere Texte vorfinden.

Hier wäre einer, und dieser lautet also:
[04]
“Segnet, die euch fluchen, und tuet Gutes euren Feinden!”

– Das wäre ein Text, aus welchem klar zu ersehen ist, daß der Herr die Nächstenliebe sehr weit ausgedehnt hat,
indem Er sogar die Feinde und Flucher nicht ausgenommen hat.

[05] Ferner lautet ein anderer Text:

“Machet euch Freunde mit dem ungerechten Mammon”.

Was will der Herr damit anzeigen?

Nichts anderes, als daß der Mensch keine Gelegenheit vorübergehen lassen soll, um dem Nächsten Gutes zu tun.

Er gestattet sogar, in äußerer Hinsicht genommen, eine offenbare Veruntreuung am Gute eines Reichen, wenn dadurch, freilich nur im höchsten Notfalle, vielen oder wenigstens mehreren Bedürftigen geholfen werden kann.

[06] Weiter finden wir einen Text, wo der Herr spricht:

“Was ihr immer einem aus diesen Armen Gutes tut in Meinem Namen, das habt ihr Mir getan”.

– Diesen Satz bestätigt der Herr bei der Darstellung des “jüngsten” oder geistigen Gerichtes, da Er zu den Auserwählten spricht:

“Ich kam nackt, hungrig, durstig, krank, gefangen und ohne Dach und Fach zu euch,
und ihr habt Mich aufgenommen, gepflegt, bekleidet, gesättigt und getränkt”

– und desgleichen zu den Verworfenen, wie sie solches nicht getan haben.

Die Guten entschuldigen sich, als hätten sie solches nie getan, und die Schlechten, als möchten sie solches wohl getan haben, so Er zu ihnen gekommen wäre.

Und der Herr deutet dann deutlich an:

[07]
“Was immer ihr den Armen in Meinem Namen getan oder nicht getan habt, das galt Mir.” –

[08] Aus diesem Texte wird die eigentliche Nächstenliebe schon ziemlich klar herausgehoben, und es wird gezeigt, wer demnach die eigentlichen Nächsten sind

.
[09] Wir wollen aber noch einen Text betrachten.

Dieser lautet also:

“So ihr Gastmähler bereitet,
da ladet nicht solche dazu,
die es euch mit einem Gegengastmahle vergelten können.
Dafür werdet ihr keinen Lohn im Himmel haben,
denn solchen habt ihr auf der Welt empfangen.
Ladet aber Dürftige, Lahme, Bresthafte, in jeder Hinsicht arme Menschen,
die es euch nicht wieder vergelten können,
so werdet ihr euren Lohn im Himmel haben.
Also leihet auch denen euer Geld,
die es euch nicht wieder zurückerstatten können,
so werdet ihr damit für den Himmel wuchern.
Leihet ihr aber euer Geld denen,
die es euch zurückerstatten können samt Interessen,
so habt ihr euren Lohn dahin.
Wenn ihr Almosen gebet,
da tut solches im stillen,
und eure rechte Hand soll nicht wissen,
was die linke tut.
Und euer Vater im Himmel,
der im Verborgenen sieht,
wird euch darum segnen und belohnen im Himmel!”

[10] Ich meine, aus diesen Texten sollte man schon fast mit den Händen greifen, wer vom Herrn aus als der eigentliche Nächste bezeichnet ist.

Wir wollen darum sehen, was für ein Sinn dahintersteckt.

[11] Überall sehen wir vom Herrn aus nur Arme den Wohlhabenden gegenübergestellt.

Was folgt daraus?

Nichts anderes, als daß die Armen den Wohlhabenden gegenüber als die eigentlichen Nächsten vom Herrn aus bezeichnet und gestellt sind, und nicht Reiche gegen Reiche und Arme gegen Arme.

Reiche gegen Reiche können sich nur dann als Nächste betrachten, wenn sie sich zu gleich guten, Gott wohlgefälligen Zwecken vereinen.

Arme aber sind sich ebenfalls nur dann als Nächste gegenüberstehend, so sie sich ebenfalls nach Möglichkeit in der Geduld und in der Liebe zum Herrn wie unter sich brüderlich vereinen.

[12] Der erste Grad der Nächstenliebe bleibt demnach immer zwischen den Wohlhabenden und Armen, und zwischen den Starken und Schwachen, und steht in gleichem Verhältnisse mit dem zwischen Eltern und Kindern.

[13] Warum aber sollen die Armen gegenüber den Wohlhabenden, die Schwachen gegenüber den Starken, wie die Kinder gegenüber den Eltern als die Allernächsten betrachtet und behandelt werden?

Aus keinem andern als aus folgendem ganz einfachen Grunde, weil der Herr, als zu einem jeden Menschen der Allernächste, Sich nach Seinem eigenen Ausspruche vorzugsweise in den Armen und Schwachen wie in den Kindern auf dieser Welt repräsentiert.

Denn Er spricht ja Selbst:

“Was immer ihr den Armen tut, das habt ihr Mir getan!”

– Werdet ihr Mich schon nicht immer wesenhaft persönlich unter euch haben, so werdet ihr aber dennoch allezeit Arme als gewisserart (wollte der Herr sagen) Meine vollkommenen Repräsentanten unter euch haben.

[14] Also spricht der Herr auch von einem Kinde:

“Wer ein solches Kind in Meinem Namen aufnimmt, der nimmt Mich auf”.

[15] Aus allem dem geht aber hervor, daß die Menschen gegenseitig sich nach dem Grade mehr oder weniger als “Nächste” zu betrachten haben, je mehr oder weniger sie erfüllt sind vom Geiste des Herrn.

Der Herr aber spendet seinen Geist nicht den Reichen der Welt, sondern allezeit nur den Armen, Schwachen und weltlich Unmündigen.

Der Arme ist dadurch schon mehr und mehr vom Geiste des Herrn erfüllt, weil er ein Armer ist, denn die Armut ist ja ein Hauptanteil des Geistes des Herrn.

[16] Wer arm ist, hat in seiner Armut Ähnlichkeit mit dem Herrn, während der Reiche keine hat.

Diese kennt der Herr nicht.

Aber die Armen kennt Er.

Daher sollen die Armen den Reichen die Nächsten sein, zu denen sie, die Reichen, kommen müssen, wenn sie sich dem Herrn nahen wollen; denn die Reichen können sich unmöglich als die dem Herrn Nächsten betrachten.

Der Herr Selbst hat bei der Erzählung vom reichen Prasser die unendliche Kluft zwischen Ihm und ihnen gezeigt.

Nur den armen Lazarus stellt Er in den Schoß Abrahams, also als Ihm, dem Herrn, am nächsten.

[17] So zeigte der Herr auch bei der Gelegenheit des reichen Jünglings, wer zuvor seine Nächsten sein sollten, bevor er wieder kommen möchte zum Herrn und Ihm folgen.

Und allenthalben stellt der Herr so die Armen wie die Kinder als Ihm die Nächsten oder auch als Seine förmlichen Repräsentanten dar.

Diese soll der Wohlhabende lieben wie sich selbst, nicht aber auch zugleich die seinesgleichen.

Denn darum sprach der Herr, daß dieses Gebot der Nächstenliebe dem ersten gleich ist, womit Er nichts anderes sagen wollte als:

Was ihr den Armen tuet, das tut ihr Mir!

[18] Daß sich aber die Reichen nicht gegenseitig als die Nächsten betrachten sollen, erhellt daraus, wie der Herr spricht, daß die Reichen nicht wieder Reiche zu Gaste laden und ihr Geld nicht wieder den Reichen leihen sollen, wie auch daraus, daß Er dem reichen Jünglinge nicht geboten hat, seine Güter an die Reichen, sondern an die Armen zu verteilen.

[19] Wenn aber irgendein Reicher sagen möchte:

Meine Allernächsten sind doch meine Kinder, da sage ich:

Mitnichten!

Denn der Herr nahm nur ein armes Kind, das am Wege bettelte, auf und sprach: wer ein solches Kind in Meinem Namen aufnimmt, der nimmt Mich auf!

Mit Kindern der Reichen hat der Herr nie etwas zu tun gehabt.

[20] Aus dem Grunde begeht der Reiche, wenn er ängstlich für seine Kinder sorgt, eine gar starke Sünde gegen die Nächstenliebe.

Der Reiche sorgt dadurch für seine Kinder am besten, wenn er für eine dem Herrn wohlgefällige Erziehung sorgt und sein Vermögen nicht für seine Kinder spart, sondern es zum allergrößten Teile den Armen zuwendet.

Tut er das, so wird der Herr seine Kinder ergreifen und sie führen den besten Weg.

Tut er das nicht, so wendet der Herr Sein Angesicht weg von Ihnen, zieht Seine Hände zurück und überläßt schon ihre zarteste Jugend den Händen der Welt, das heißt aber den Händen des Teufels, damit dann aus ihnen Weltkinder, Weltmenschen, was so viel sagen will als selbst Teufel werden.

[21] Wüßtet ihr, wie bis in den untersten, dritten Grad der Hölle alle die Stammkapitalien und besonders die Fideikommisse vom Herrn auf das Erschrecklichste verflucht sind, ihr würdet da vor Schreck und Angst zur Härte eines Diamanten erstarren!

[22] Daher sollen ja alle Reichen, wo immer sie sein mögen, dieses soviel als möglich beherzigen, ihr Herz soviel als möglich von ihren Reichtümern abwenden und damit, nämlich mit den Reichtümern, soviel als möglich Gutes tun, wollen sie der ewigen Selchküche entgehen.

Denn es gibt jenseits eine zweifache Selchanstalt, eine langwierige in düsteren Örtern, von denen aus nur unbegreiflich eingeschmälerte Pfade führen, auf denen es den Wanderern nicht viel besser ergeht wie den Kamelen vor den Nadelöhren.

Es gibt aber auch eine ewige Selchanstalt, aus der meines Wissens bis jetzt noch keine Pfade führen.

– Das also zur Beherzigung für Reiche wie auch für jedermann, der irgend so viel besitzt, daß er den Armen noch immer etwas tun kann.

Daraus aber ist nun dargetan, worin die eigentliche Nächstenliebe besteht.

Also auch wird sie hier in der Sonne gelehrt und fortwährend ausgeübt. – Wie aber solches geschieht, wollen wir in der Folge näher betrachten. – ..."

(aus "Die geistige Sonne", Band 2, Kapitel 82 bis 93, wo es um den geistigen Sinn des  neunten Gebotes geht: "Du sollst nicht stehlen", welches auch im Jenseits seinen Sinn hat, aber einen tiefer geistigen, und dann weiter bis Kapitel 104 (weil es so schön ist!). Also ein Auszug aus einer der Gaben an Jakob Lorber, der 1800 in Untersteiern geboren, in Graz (gar nicht weit von Bad Reichenhall!) als Musiker und Hauslehrer sich durchrackerte, auch hin und wieder Konzerte gab, bei allem aber ein Herz für noch Ärmere hatte und: sehr gehorsam war, dann, als er endlich eine gute Stellung als Stellvertretender Kapellmeister in Triest abgeboten bekam und schon die Koffer packen wollte,  und morgens laut eine Stimme im Raum hörte: "Setz dich hin und schreib auf!", folgte er!  Jahrelang schrieb er dann auf, was er in der Nähe seines Herzens nun hörte und nicht mehr verwechselte mit von außen kommend. Es halfen ihm die mit ihm befreundeten Brüder Anselm und Andreas Hüttenbrenner (erster Tondichter, zweiter damals Bürgermeister von Graz) beim Niederschreiben. siehe auch www.lorber-verlag.de. Der Verlag sitzt in Bietigheim-Bissingen und hat viel zu tun, die umfangreichen Werke nach und nach in alle Sprachen der Welt zu übersetzen.

Du solltest, lieber Hans, lieber in so eine oder eine andre liebernste Aufgabe dein Geld investieren als in den bayrischen Staat, dem ja alles zugutekommt, was du an Bußgeldern zu zahlen hast! s. o. wer die Nächsten sind!)

Dankschön

Fotos von allem,für das - und von allen, für die ich DIR Dankschön sag: Eltern, Kinder, Kindeskinder, Hans Söllner, Jakob Lorber, Hülja, Maria, Elisabeth, Johann, Peter Kreutz, ... für Gute und für Böse und auch, liaba Got, für mi Dankschö _____________________________________ Erlaubt mir, hier auf die Ergebnisse meiner Arbeit mit getesteten kostenlosen Webseiten hinzuweisen: Keine der bisher getesteten bietet so viel Speicher wie diese hier! Was sie für sich werbend ankündigen, kann wegen begrenztem Speicherplatz oder allemal nicht genutzt werden für umsonst: Ton oder Video hochladen übersteigt die angebotenen Speichergrenzen. Trotzdem gibt es Unterschiede. Und lernen kann man immer weiter. Die Seite Fische fangen bietet dabei die schöne Möglichkeit, auch ohne HTML-Befehle Links auf wieder andre eigene Seiten im selben Fenster zu öffnen. Das erleichtert die Arbeit von diesem Standpunkt aus. Warum andre Seiten so schnell da waren mit "Speicher ist überfüllt", begreife ich noch gar nicht. War da doch ein Taschenspielertrick mit den Bits und Bytes im Spiel. Wurde in der einen Page mit einer andern Währung gearbeitet als in der andern? Einmal Mega, ein andermal Kilo? Meine Linkleiste auf der linken Seite hier ist ganz unbefriedigend: Sie hupft ständig rum. Man kann nicht die Maus stehen lassen mit der Hoffnung, die nächste Seite in greifbarer Nähe zu halten. Da muß ich mal auf interne Links von Seite zu Seite zurückgreifen. Daß man einfach ein bissel müheloser von einer Seite zur andern stöbern kann. Es gibt ja noch nicht so was wie eine Diashow für den Durchlauf durch eine Webseite - Man wird immer bequemer! Schon dieser - zugegeben sehr einseitig den Menschen beanspruchende Mausklick - wird einem zur Last. Also: Weiterdenken und vielleicht eines Tages weiterprogrammieren! Ich wünsche einen schönen Aufenthalt in diesem verworrenen bis klaren fremden Land zwischen Modems und Routern und dahinter! Elisabeth _____________________________________ N° 1 Fische fangen: http://zweiseit.2page.de N° 2 Überall finde ich Mittel: http://steffenelis.cabanova.de N° 3 Alles nur aus Liebe: http://est.homepage24.de N° 4 Blog: http://www.homepage24.de/blogs/estBlog N° 5 Für Nele: http://user1.123imwww.de/rafaele N° 6: http://rafaela.oyla15.de N° 7 N° 8 N° 9 N°10

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